Maskottchen
gesucht!
Pfau, Wasserdrache oder Hase? Welches Maskottchen soll uns in 2027 durch das Jubiläum begleiten? Lies hier unsere Geschichten und stimme für deinen Favoriten!

PFAU
Es war einmal vor langer, langer Zeit, als sich ein paar Leute auf eine weite Reise machten.
Sie trugen einen ganz besonderen Schatz bei sich: die Reliquien des heiligen Liborius. Manchmal wussten sie nicht, wo der Weg langführte.
Da geschah etwas Zauberhaftes!
Plötzlich flog ein Pfau über ihnen. Seine Federn schimmerten bunt wie ein Regenbogen. Der Pfau flog ein Stück voraus, drehte sich dann um, als wollte er sagen: „Kommt mit, ich zeige euch den Weg!“
Der Pfau führte sie bis nach Paderborn. Dort warteten schon viele Menschen voller Freude. Hoch oben blieb der Pfau in der Luft, still und geduldig, als würde er auf den richtigen Moment warten. Erst als der feierliche Zug in den Dom einzog, flog er ein letztes Mal hoch in die Luft und setzte sich auf das Dach des Doms.
Seitdem erzählen sich die Menschen diese Geschichte immer wieder. Und sie erinnern sich an den Pfau – den stillen Wegweiser, der ihnen damals den richtigen Weg gezeigt hat.
WASSERDRACHE
Es war einmal vor langer Zeit in Paderborn. Dort wo das Wasser nicht einfach nur floss, sondern Geschichten erzählte.
Überall sprudelten Quellen aus der Erde, mehr als zweihundert, verborgen zwischen Steinen, Kellern und alten Mauern. Und tief darunter lebten die Wasserdrachen.
Sie waren keine Drachen die Feuer spuckten. Nein! Diese Drachen waren leise Hüter. Sie schwammen durch das unsichtbare Wasserreich unter der Stadt und passten auf, dass jede Quelle rein und lebendig blieb.
Manchmal, wenn es ganz still wurde, konnte man sie in alten Orten erahnen. In der Krypta der Abdinghofkirche, wo steinerne Drachen über einer Quelle wachten, oder tief im Quellkeller in der Kaiserpfalz, wo das Wasser flüsterte, als würde es träumen.
Und so sagen die Leute bis heute: Wenn das Wasser in Paderborn glitzert und sich bewegt, ohne Wind, dann sind die Wasserdrachen ganz nah.


HASE
Es war einmal ein stiller Morgen im alten Paderborner Dom, als die Sonne langsam durch die hohen Fenster schien
Im halb verborgenen Kreuzgang wartete ein kleines Geheimnis. Wer nicht genau hinsah, ging einfach daran vorbei. Doch wer stehen blieb, entdeckte es: das Drei-Hasen-Fenster.
Drei Hasen, aus hellem Stein gemeißelt, so kunstvoll ineinander verschlungen, dass sie fast wie ein Rätsel wirken. Und doch sind sie klar zu erkennen. „Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei.“
Man sagt, ein kluger Steinmetz habe sie vor langer, langer Zeit geschaffen. Vielleicht hatte er Spaß an Rätseln. Vielleicht wollte er aber auch etwas viel Größeres erzählen: von Dingen, die zusammengehören, auch wenn sie auf den ersten Blick unmöglich scheinen.
Denn die Hasen sind mehr als nur Tiere im Stein. Sie stehen für das Staunen, das man spürt, wenn man etwas entdeckt, das man nicht sofort versteht.
Und so bleiben die drei Hasen dort im Stein. Still, verbunden und wachsam.
DEINE MEINUNG ZÄHLT!
Drei Maskottchen treten an, aber nur eines wird Paderborn beim Jubiläum vertreten. Hilf uns bei der Entscheidung und wähl deinen Favoriten.

